Heuer fand in Indien, genauer gesagt in Südindien, in Coimbatore (Kleinstadt mit 1 Million Einwohnern) das Neuner Nummerntreffen statt. Es trafen sich gesamt 75 Tabler, teilweise mit Familie, aus Finnland, Schweden, Estland, Deutschland, der Schweiz, England, Österreich und natürlich Indien.

Die Pretour führte uns nach Dehli, Japur und Agrar. Der Höhepunkt war natürlich der Besuch des anmutigen Tadsch Mahal.
In Coimbatore selbst wurden wir wie üblich bei den Familien der Tabler untergebracht. Deren leckeres leckeres Essen und facettenreiche Kultur könnten wir dadurch hautnah kennenlernen. Man isst zum Beispiel mit der rechten Hand direkt aus dem Teller, ohne Besteck.
Mit traditionellen Kleidern ausgerüstet (der Mann trägt eine Art Wickelrock, die Frau einen farbenfrohen Sari), durften wir tamilischen Tänzen und Gesangseinlagen beiwohnen. Wir feierten ein rauschendes 50 Jahre RT9 Coimbatore Jubiläumsfest mit 250 Gästen und konnten eines ihrer lokalen Projekte besuchen: „Freedom through education“. Die Tabler unterstützen eine öffentliche Schule in einem ärmeren Gebiet, damit die Ki der durch bessere Bildung mehr Optionen im Leben erhalten.
Durch Spendensammlungen haben sie den Bau eines neuen Schulzimmers finanziert, das bei unserem Besuch von den Vertretern jedes Landes gemeinsam eingeweiht wurde.

Zum Abschluss der Reise fuhren wir im Nachtzug nach Goa. Der halbe Zug hat uns während der Fahrt besucht und bestaunt – so viele Europäer waren sie wohl nicht gewöhnt.
Persönlich hat mich die Reise sehr überrascht, es ist eine andere Welt in die man fliegt. Speziell Dehli überrascht mit schockiert gleichzeitig. Der Verkehr, das feuchte heiße Wetter, die Obdachlosen und die Umweltverschmutzung werde ich nicht vergessen.
Unvergesslich auch die Worte der Präsidentin von Lady Circle Coimbatore:
„Men should be good to their women, because happy women make happy families, and happy families make a happy society!“