Unverhofft kommt oft. So geschehen Anfang Dezember als RT 50 Kamptal, die Tische der Region einlud, sich dem Besuch beim Bisonhof Wurzer in Wieselburg anzuschließen. „Sicher nett.“ dachte ich und fuhr hin. Weit gefehlt! Am Ziel der Reise stellte sich nämlich heraus, dass wir da waschechte Buffalos zu sehen bekamen.

Auch wenn sie von den Leckerlis angelockt bis zum Zaun kamen und beinahe in Streichelreichweite waren, wurde der Hausherr nicht müde zu betonen, dass das keine domestizierten Hausrinder und schon gar keine Streicheltiere sind. Als nach den Weibchen die ersten Bullen in Sicht kamen, wussten wir was er meinte. Als dann der „Chef-Buffalo“ die Bühne betrat und alle anderen Tiere wie von Geisterhand ein Spalier bildeten, damit der „Boss“ die Leckerlis inspizieren konnte, wurde es still. (Auf dem Foto ist übrigens einer der jungen Bullen, der Boss war ein wenig Fotoscheu.). Auf die Frage wie schnell die denn sprinten können, kam die trockene Antwort: „Wenn der losstartet ist der in einer Stunde in St. Pölten (50 km), Verschnaufpause braucht er da keine.“ Nix also mit weglaufen, nicht mal für Usain Bolt.

Danach ging’s zu RT48 Amstetten, die uns im Mostbirnhaus in Ardagger mit einer kleinen (flüssigen und festen) Stärkung erwarteten. RTA-Past-Präsident Mike Holzmüller nutzte die Gelegenheit, um ein größeres Sozialprojekt des Amstettner Tisches mit einer alleinerziehenden Mutter vorzustellen, das wir kurzerhand zum Regionsprojekt mit Beteiligung aller Tische machten. Danke für den schönen Ausflug und die Projektvorstellung.